Warum Kate Middleton vor ihrem Hochzeitstag in Tränen ausbrach

Sarah Carty
Features & Style Editor

Als Kate Middleton im April 2011 bei ihrer Hochzeit in einem umwerfenden Spitzenkleid von Sarah Burton aus dem Auto stieg und der Menschenmenge zuwinkte, blieb den royalen Fans weltweit die Luft weg.

Es war der erste Blick, den die Öffentlichkeit auf das reich verzierte Kleid der künftigen Herzogin von Cambridge erhaschen konnte. Sie schritt in Westminster Abbey in London auf den Altar zu, wo Prinz William auf sie wartete.

Aber nur wenige Wochen vor ihrem großen Tag war die 29-Jährige, die damals bereits seit sieben Jahren mit William zusammen war, in Tränen aufgelöst. Der Grund: Die Presse hatte Wind davon bekommen, wer ihr Hochzeitskleid entworfen hatte.

Angeblich war Kate Middleton vor ihrer Hochzeit in Tränen aufgelöst. Foto: Getty Images

Im März – nur einen Monat, bevor sie zum Altar schritt – enthüllte The Sunday Times Sarah Burton als Designerin.

Die Zeitung schrieb, Kate hätte sich in Sarahs Kleider verliebt, nachdem sie 2005 Sarah Parker Bowles (Camilla Parker Bowles‘ Schwiegertochter) in einem Kleid der McQueen Designerin heiraten gesehen hatte.

In der Channel 5 Dokumentation Secrets of the Royal Dressmakers verriet die royale Autorin und Kommentatorin Katie Nicholl, dass die Nachricht im Palast für Chaos gesorgt hatte.

„Ich glaube, hinter den Kulissen sorgte es für Tränen im Palast, weil Kate alles in ihrer Macht stehende getan hatte, um das Hochzeitskleid geheim zu halten“, sagte Kate.

NEW YORK CITY – 2. APRIL: Sarah Burton bei der „Alexander McQueen: Savage Beauty“ Costume Institute Gala am 2. April 2011 im Metropolitan Museum of Art in New York City. (Foto von Ron Galella, Ltd./Ron Galella Collection via Getty Images)

Sarah Burton verlor bis zu drei Jahren nach der Hochzeit kein Wort über ihren Entwurf und ihre Beziehung zu Kate.

In einem Interview mit The New York Times Style Magazine sagte Sarah, sie werde diesen besonderen Moment immer schätzen.

„Es war toll, das Kleid zu entwerfen. Ich fand es toll, meine Ideen an die Person und den Anlass anzupassen und wir waren mit ganzem Herzen dabei“, sagte sie.

„Ich habe vollsten Respekt für die vertrauliche Atmosphäre dieses tollen Projekts und ich respektiere die Freundschaft, die dabei entstanden ist…dass eine instinktive, intelligente, fantasievolle, junge Frau sich ein wunderschönes Hochzeitskleid – oder irgendein Kleid – wünscht, ist die natürlichste Sache der Welt.

„Ich war geehrt, diese Herausforderung anzunehmen und werde es immer sein.“

Sie sagte außerdem, dass sie zwar Verständnis dafür hätte, dass unsere Kultur „besessen von Berühmtheit“ ist, sie jedoch auch die Privatsphäre ihrer Kunden respektieren wolle.

Sarah Carty